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Die Propeller-Uhr



 

 
 

Die Propeller-Uhr ist entstanden, um erste Erfahrungen mit Mikrokontrollern zu sammeln. Angefangen mit den AT89S8515 von Atmel habe ich mir die Mühe gemacht, für diese Controller eine eigene Programmiersoftware zu schreiben, da die im Internet erhältlichen meistens ziemlich kostspielige Hardwarevoraussetzungen hatten.

   
 

Leider stellte ich ziemlich schnell fest, daß diese Controller schon etwas aus der Mode waren und entschied mich, obwohl ich schon etwas Erfahrung mit diesen Typen hatte, auf die RISC Controller von Atmel umzusteigen. Dafür fand ich auch im Internet eine passende Programmiersoftware, die genau wie meine eigene, die ISP (In Circuit Programming) Möglichkeit dieser Prozessoren über die parallele Schnittstelle benutzt. Um nicht schon wieder die übliche 'Hallo Welt'-blinkende-Leuchtdiode zu programmieren,

 
 
 

entschied ich mich etwas ausgefalleneres zu versuchen und die Idee einer Propeller-Uhr war entstanden. Falls es jemanden interessiert: die Idee ist natürlich nicht von mir, sondern wurde inspiriert durch die elektronischen Litfaßsäulen die ich im Kino das erste Mal gesehen habe. Darin rotiert eine RGB-LED Zeile und zeichnet Texte und Grafiken hinter einer Acrylglasscheibe. Im Internet habe ich dann nach Informationen dazu gesucht, da ich so etwas nachbauen wollte.

 

Tatsächlich hatten diese Idee bereits einige andere Leute vor mir - ursprünglich stammt diese Idee von Bob Blick der eine sehr schöne Propeller-Uhr gebaut hat. Im Menüpunkt "Bilder und Links" stehen noch einige Links zu sehr schmucken Uhren, die wirklich sehenswert sind. In meiner Propeller-Uhr rotiert aber nicht wie bei den anderen ein PIC sondern ein AT90S8515. Total überdimensioniert, aber dieser lag grade in der Bastelkiste, da ich so einen Typen für das zukünftige ReuboScan II Projekt ausgewählt hatte. Mittlerweile ist daraus aber ein kleinerer AT90S2313 geworden.

 
 
 

Benötigt werden für diese Anwendung im Prinzip nur 7-8 Ausgänge für die LED's und 4 Eingänge (Taster und Lichtschranke). Da ich so viele Ausgänge ubrig hatte, wollte ich ursprünglich noch eine Datumsanzeige mit einbauen. Na ja, vielleicht wenn aus dem Ding mal mehr als nur ein Prototyp geworden ist... ;-). Zu dem Platinenlayout ist zu sagen, daß es im Prinzip eine einzige Änderung ist. Die Stromversorgung der sich drehenden Platine sollte nämlich ursprünglich

 

über einen ausgemusterten Schleifring eines Modellbau-Elektromotors passieren. Dazu war eine Dreiweg-Gleichrichterschaltung auf der Platine vorgesehen. Leider ist mir die erste Konstruktion um die Ohren geflogen und ich mußte mir etwas anderes überlegen. Die nächste Konstruktion hatte auch einen Schleifer, der direkt auf der sich drehenden Grundplatte (auf der wiederum die Platine befestigt ist) schliff. Die Spannungseinbrüche bzw. -spitzen, die durch die doch recht ungenaue Konstruktion hervorgerufen wurden, habe ich aber nicht in den Griff bekommen.

 
 

Zu guter letzt mußte ein kleiner Akku herhalten, weil ich ja dann doch endlich mal ein Erfolgserlebnis haben wollte.

Die eigentlichen Technik und meine Versuche diverse Probleme in den Griff zu bekommen habe ich aber ausführlich unter dem Menüpunkt " Schaltung" beschrieben.

 

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